Vom Meister-BAföG zum Aufstiegs-BAföG

Vom Meister-BAföG zum Aufstiegs-BAföG
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Eine der bekanntesten Fördervarianten ist das altbekannte Meister-BAföG. Nach umfassender Überarbeitung trat am 1. August 2016, unter neuem Namen, das Aufstiegs-BAföG in Kraft.

Die Entscheidung für eine berufliche Aufstiegsfortbildung will wohl überlegt und durchdacht sein. Bevor man sich für eine Aufstiegsfortbildung entscheidet, müssen natürlich auch die Finanzierungsmöglichkeiten geklärt werden. Mit zahlreichen Verbesserungen wird es nun noch attraktiver, die berufliche Karriere durch Weiterbildung voranzutreiben.

Konkret bedeutet dies, dass künftig nicht nur die Fördersätze, sondern auch die Zuschussanteile steigen werden. Zum Beispiel steigt der maximale Maßnahmenbeitrag für Lehrgangs- und Prüfungskosten von 10.226 Euro auf 15.000 Euro. Weitere Sätze, Freibeträge und Zuschussanteile werden ebenfalls erhöht.

Neu ist, dass auch Bachelorabsolventen das Aufstiegs-BAföG erhalten können, wenn sie zusätzlich einen Meister-, Fachwirtkurs oder eine vergleichbare Fortbildung absolvieren wollen. Wichtig ist, dass sie die Zulassungsvoraussetzungen für die Prüfung des jeweiligen Lehrgangs erfüllen.
Das moderne Konzept des Aufstiegs-BAföGs zielt darauf ab, dass Teilnehmer beruflicher Aufstiegsfortbildungen altersunabhängig finanziell unterstützt werden. Die Förderung erfolgt in Form eines Beitrags zu den Fortbildungskosten, der einkommensunabhängig gezahlt wird. Der Beitrag erfolgt als Zuschuss (40 % der Lehrgangsgebühr), der nicht zurückgezahlt werden muss. Über die restlichen 60 % erhalten die Teilnehmer ein zinsgünstiges Darlehen, ausgegeben durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau.
Auch der sogenannte Erfolgsbonus wird deutlich erhöht. Bei erfolgreichem Bestehen der Abschlussprüfung werden dem Absolventen von dem noch bestehenden Restdarlehen 40 % von der Rückzahlung erlassen.

Ziel des neuen Aufstiegs-BAföGs ist u.a., die teilweise sehr umfangreichen Verwaltungsvorgänge zu vereinfachen und abzubauen. Das bedeutet konkret, dass ein elektronisches Formular für die Beantragung des Aufstiegs-BAföGs eingeführt wurde und die notwendigen Teilnahmenachweise deutlich reduziert wurden. Außerdem wurde bei der Überarbeitung darauf geachtet, dass eine bessere Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Weiterbildung erreicht wurde. D.h., dass mit dem neuen Aufstiegs-BAföG besonders Menschen mit Familie sowie Alleinerziehende gefördert werden.

Sie planen in naher Zukunft eine Aufstiegsfortbildung und sind sich unsicher, ob der von Ihnen gewählte Lehrgang vom TÜV Rheinland Hochschul-Campus unter das neue Aufstiegs-BAföG fällt? Nutzen Sie das Formular und stellen Sie uns Ihre Frage:

Anfrage zum Aufstiegs-BAföG

 

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