Vom SaZ 8 zum TÜV Rheinland Mitarbeiter

Vom SaZ 8 zum TÜV Rheinland Mitarbeiter

Seit 2014 begleiten wir Kevin Wäschebach, ehemaliger SaZ 8, auf seinem Weg in die zivile Karriere. Nach einer intensiven Vorbereitungs- und Betreuungphase, führte ihn der Weg zu TÜV Rheinland Arabia, wo er nun als Senior-Trainer tätig ist.

In unserer Serie: Kevin Wäschebach erzählt vom SaZ zum Senior Trainer

#letmeintroducemyself

Nach Beendigung der Lehre trat ich im Jahr 2006 den Grundwehrdienst der Bundeswehr im Standort Germersheim an und wurde nach drei Monaten (Basistraining) an meine Stammeinheit, dem Jagdbomber Geschwader 33 in Büchel, versetzt. Dort wurde ich zunächst für 15 Monate im Fachbereich Elektrotechnik eingesetzt und konnte mit dem Wechsel in die Fachgruppe Flugwerkmechanik den Statuts SaZ 8 erlangen. In den ersten beiden Jahren absolvierte ich die Ausbildung zum Fluggerätemechaniker Tornado, Fachbereich Flugwerk/Mechanik. Durch meine Tätigkeit bei der Bundeswehr und den damit verbundenen Trainings,- Ausbildungs,- und Erprobungseinsätzen im Ausland konnte ich besonders im Bereich allgemeine Arbeitsplanung, Organisation sowie im Ausbilden und Unterrichten sehr viele Erfahrungen sammeln. Auch in Bezug auf soziale Kompetenz, Delegieren und Leiten, Führungs- und Vorgesetztenverhalten sowie in Menschen- und Gruppenführung konnte ich durch ständiges Anwenden an Erfahrung dazu gewinnen. Nach acht Jahren und vier Monaten endete meine Dienstzeit und ich verließ die Bundeswehr im Sommer 2013.

Herr Wäschebach, nach 8 Jahren kam die Zeit, sich Gedanken über Ihre zivile Karriere zu machen. Wann haben Sie angefangen sich damit zu beschäftigen?
Herr Wäschebach: Gedanken über meine Zukunft habe ich mir bereits 1 Jahr vor Beendigung meines SaZ-Daseins gemacht. Mir ist es immer noch, wichtig dass ich mein Ziel und meine Interessen nicht aus den Augen verliere. Noch während der aktiven Zeit als SaZ konnte ich erste Kontakte zum TÜV Rheinland in Köln aufnehmen. Mit Herrn Rudolf Züll hatte ich einen Ansprechpartner, mit dem ich gemeinsam meine berufliche Zukunft plante, um somit mein angestrebtes Ziel zu verwirklichen. Wir sprachen über Qualifikation, berufliche Erfahrungen und über meine zukunftsorientierte Planung. Nach langen und ausgiebigen Gesprächen kamen wir gemeinsam zum Entschluss meiner Planung zu folgen und das Studium zum Techniker im Maschinenbau zu beginnen.  Im August 2013 war es dann soweit. Ich hatte mir einen Studienplatz an der Fachschule für Technik in Dillenburg gesichert und hielt zwei Jahre später im Juli 2015  meinen Abschluss zum Techniker in der Hand. Herr Züll begleitete mich kontinuierlich und so konnten wir uns immer wieder in persönlichen oder telefonischen Gesprächen austauschen.

Wie kam es dazu, dass Sie nun für TÜV Rheinland in Saudi Arabien tätig sind?
Herr Wäschebach: Mit Umstrukturierungen bei der  TÜV Rheinland Akademie erhielt ich einen neuen Ansprechpartner. Von nun an war Stefan Roeder mein Berater. Immer wieder tauschte ich mich mit ihm aus. Zum Ende meines Studiums konnte ich durch die gezielte Suche einige interessante Stellenangebote des TÜV Rheinland finden und begann, mich in Absprache mit Herrn Roeder, auf diese zu bewerben. Auf die anfänglich eher enttäuschenden Ergebnisse, durch fehlende Erfahrung in bestimmten Berufsfeldern, folgte in meinem vorerst letzten Meeting mit Herrn Roeder der Erfolg. Herr Roeder berichtete mir von einem Ausbildungsprojekt des TÜV Rheinland in Saudi Arabien für die Öl – und Gasindustrie. Nach langen Überlegungen und Beratungen mit meiner Familie kontaktierte ich Herrn Roeder noch einmal, um nähere Informationen über dieses Projekt zu erhalten.
Carlo Humberg, Ansprechpartner für das Projekt, gab mir in ersten Gesprächen einen Überblick über das Vorhaben und das gesamte Projekt in Saudi Arabien. Leider erhielt ich nicht sofort eine Zusage, da für diese Stelle meine Englischkenntnisse nicht ausreichten. Das spornte mich an, denn die Stelle interessierte mich sehr. Also besuchte ich  2 ½ Monate die Sprachschule, um dem gesuchten Profil zu entsprechen. Durch mein erfolgreich abgeschlossenes Sprachseminar konnte ich Herrn Humberg in einem weiteren Gespräch (in Englisch) von meinen Kenntnissen, sowohl technisch als auch sprachlich, überzeugen, sodass ich die Zusage auf die ausgeschriebene Stelle in Saudi Arabien bekam.

Was sind Ihre Aufgaben in Saudi Arabien?
Herr Wäschebach: Am 15.10.2015 war es dann soweit, ich trat die Stelle als Job Skill Trainer in der mechanischen Abteilung im Ausbildungsinstitut NITI an. Bereits im Januar 2016 wurde ich befördert. Als Senior-Trainer der Mechanischen/Metall Abteilung bin ich verantwortlich für 20 Lehrer und ca. 155 Studenten.

 


 

Mehr zum Thema zivile Karriere finden Sie unter www.tuv.com/bundeswehr

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